Das Bild zeigt ein kleines, modernes Gartenhaus mit grauen Außenwänden und cremefarbenen Zierleisten. Die Türen des Gartenhauses stehen offen und geben den Blick auf eine gemütliche Inneneinrichtung frei, die von einer leuchtenden Lampe erhellt wird. Umgeben ist das Gartenhaus von üppigem Grün, zu dem hängende Pflanzen sowie verschiedene Gartengewächse gehören. In der Nähe des Hauses steht eine Gießkanne, die auf die Nutzung des Gartenhauses als Rückzugsort mit einem Bezug zur Natur hinweist.

So findest du das perfekte Gartenhaus

Gartenhäuser gibt es in den unterschiedlichsten Modellen – vom kleinen Geräteschuppen über den Pavillon bis hin zu Ferienhäusern mit Terrasse. Für jeden Geschmack findet sich etwas Passendes. Aber wie wählt man das richtige Gartenhaus? Wir haben einige Punkte zusammengestellt, um Sie bei der Auswahl zu unterstützen.

Inhalt

Wozu benötigen Sie das Gartenhaus

Machen Sie sich Gedanken, wie und wozu Sie das Gartenhaus zukünftig nutzen möchten.  Das spielt für die Entscheidung eine große Rolle: Sollen lediglich die Gartenwerkzeuge untergebracht werden, reicht ein kleines Modell.

Das Bild zeigt ein kompaktes, rechteckiges Gartenhaus aus Metall mit einer grau-grünen Außenverkleidung. Die Schiebetür des Gartenhauses steht offen und gewährt einen Blick auf die darin befindlichen Gartengeräte, darunter eine Schaufel. Das Gartenhaus ist auf einer gepflasterten Fläche positioniert, die von dichtem, grünem Gras umgeben ist. Im Hintergrund sind mehrere Bäume zu sehen, die der Szene eine natürliche Umgebung verleihen. Das Gesamtbild vermittelt einen geordneten und funktionalen Eindruck für die Aufbewahrung von Gartenutensilien in einem gepflegten Außenbereich.
Gerätehäuser gibt es in verschiedenen Formen und Grüßen - Foto: Arrow

Wenn Gartengeräte, Werkzeuge, Fahrräder und andere Dinge untergestellt werden und zusätzlich Platz für gemütliche Stunden sein soll, benötigen Sie ein Haus mit viel Stauraum. Es gibt verschiedene Modelle, die einen separaten Abstellraum bieten. So können Sie das Gemütliche mit dem Praktischen hervorragend verbinden. Überlegen Sie also gut, wozu Sie das Haus nutzen möchten, bevor Sie sich auf ein Modell festlegen.

Was passt in Ihren Garten?

Im Garten verbringen Sie Ihre freien Stunden und möchten sich wohlfühlen. Daher sollte sich das optisch in das Gesamtbild des Gartens einfügen. Sie haben die Wahl: von klassisch bis modern, mit unterschiedlichen Dachformen , mit Terrasse oder ohne. Berücksichtigen Sie neben der Form des Gartenhauses auch die Größe Ihres Gartens. Ein kleiner Garten wirkt durch ein großes Gartenhaus schnell überladen. Wählen Sie also in einem solchen Fall ein nicht zu wuchtiges Modell. In großen Gärten passt ein größeres Gartenhaus optisch oft besser, da es sich auf der Fläche nicht so leicht verliert. Aber natürlich gilt: Erlaubt ist, was gefällt!

Hinweis: Beachten Sie bei der Auswahl des Modells die baurechtlichen Vorschriften. Diese unterscheiden sich regional. Ab einer bestimmten Größe kann es sein, dass Sie einen Bauantrag stellen müssen. Außerdem gibt es Vorschriften dazu, wie weit das Gartenhaus von der Grundstücksgrenze entfernt sein muss und einige andere. Ihre Gemeinde oder Stadt gibt gern Auskunft dazu.

Bauen Sie das Gartenhaus selber auf?

Ein Gartenhaus ist ein spannendes Heimwerkerprojekt. Es handelt sich bei den meisten Gartenhäusern um fertige Bausätze, die mit einer ausführlichen Bauanleitung geliefert werden. Mit etwas Heimwerker-Erfahrung können Sie Ihr Gartenhaus ohne Probleme selber aufbauen. Zuerst setzen Sie das Fundament. Darauf bauen Sie den Bausatz auf.

Ein zusammengerollter Architektenplan liegt auf einem Tisch, zusammen mit weiteren Bauplänen und einem Lineal. Im Hintergrund, leicht verschwommen und unscharf, ist ein modernes zweistöckiges Haus zu sehen. Es verfügt über ein großes Fenster und einen Balkon. Die Architektur des Hauses spiegelte das Design eines idealen Gartenhauses wider. Umgeben ist die Szenerie von üppigem Grün, das eine harmonische Verbindung zwischen Natur und Architektur schafft.
Gartenhäuser werden mit ausführlichen Montageanleitung geliefert

Je nach Modell unterscheidet sich der Aufwand und Ablauf natürlich. Die genauen Abmessungen für das Fundament und die Informationen zu den einzelnen Arbeitsschritten finden Sie in der Aufbauanleitung Ihres Hauses. Mit etwas handwerklichem Geschick schaffen Sie auch ein komplexeres Modell. Informieren Sie sich am besten schon vor dem Kauf, welche Dinge Sie beim Fundament und dem Aufbau beachten sollten.

Das Bild zeigt zwei Bauarbeiter, die an einer Holzkonstruktion arbeiten, möglicherweise am Bau eines Gartenhauses. Der Arbeiter links im Bild fixiert mit einem Schraubenschlüssel eine Verbindung, während sein Kollege rechts im Bild Holzträger in Position hält. Beide tragen schützende Arbeitskleidung, bestehend aus Handschuhen und Jacken. Die Szene spielt sich in einer industriell anmutenden Umgebung ab, die auf einen handwerklichen Arbeitsprozess hindeutet. Im Hintergrund sind keine spezifischen Details zu erkennen, was den Fokus auf die konzentrierte Arbeit der Handwerker legt. Holzelemente und Werkzeuge sind zentrale Objekte auf diesem Foto und unterstreichen das Thema Bauen und Heimwerken im Bereich Haus und Garten.
Mit etwas handwerklichem Geschick können Sie Ihr Gartenhaus selbst aufbauen.

Wie pflegen Sie das Haus?

Bei einem Gartenhaus handelt es sich um ein Holzprodukt, das ganzjährig der Witterung ausgesetzt ist. Die Hersteller verwenden besonders widerstandsfähiges Holz wie Fichte, Kiefer und Douglasie, damit die Gartenhäuser möglichst langlebig sind. Trotzdem sollten Sie das Holz behandeln, um die Funktion und Optik des Hauses zu erhalten und der Abwitterung – also der Veränderung der Holzfarbe, dem Vergrauen und dem Aufquellen – entgegenzuwirken. Mit verschiedenen Lasuren und Lacken sind Ihrer Kreativität fast keine Grenzen gesetzt. Neben klaren Holzschutzprodukten können Sie aus verschiedenen Farben in matt und glänzend wählen. Den Anstrich sollten Sie regelmäßig wiederholen.

Welche Dachformen gibt es?

Was für den gesamten Aufbau von Gartenhäusern gilt, das gilt auch für die Dächer. Es gibt zahlreiche Formen und Konstruktionen, die Ihr Gartenhaus vor Wind und Wetter schützen. Hier finden Sie eine Übersicht der gängigsten Dachformen.

Pultdach

Sehr beliebt und verbreitet bei Gartenhäusern und vor allem bei Geräteschuppen ist der Einsatz von Pultdächern. Sie sind einfach, schlicht, unaufdringlich und zählen zu den preisgünstigsten Bedachungsmöglichkeiten.

Abseits der Gartenhäuser findet man diese Dachform bevorzugt bei angegliederten Gebäudeteilen wie Erkern oder Anbauten. Auch bei Garagen, Produktionsstätten und Nebengebäuden sind Pultdächer sehr beliebt. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird das Pultdach zunehmend als Hauptdach für Wohngebäude verwendet. Vorteil dieser Dachform ist, dass der Wohnraum unter dem Dach aufgrund seiner geringen Neigung meist vollständig genutzt werden kann. Es gibt keine störenden Dachschrägen, die die Raumgröße im Inneren begrenzen.

Pultdächer weisen eine Dachform auf, die aus nur einer geneigten Dachfläche bestehen. Die Neigung des Daches kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein, ist in der Regel aber eher gering (z. B. HORI Gartenhaus/Systemhaus Herning mit 7° Dachneigung). Sie reicht jedoch aus, damit das Regenwasser rückseitig oder seltener auch zur Seite hin abfließen kann.

Das Bild zeigt eine detaillierte Schwarz-Weiß-Linienzeichnung eines kleinen Gartenhauses, das dem Konzept eines praktischen Gartenbaus ähnelt. Die Struktur des Hauses weist ein schräges Dach auf, das nach hinten abfällt und somit möglicherweise Regenwasser effizient ableiten kann. Auf einer der Seiten sind zwei rechteckige Fenster zu sehen, die durch klare Linien dargestellt werden und für eine gute natürliche Beleuchtung im Inneren sorgen könnten. An der Vorderseite befindet sich eine Tür mit einem integrierten Fenster im oberen Bereich, die zusätzliches Licht in den Innenraum lässt und damit den funktionalen Charakter des Hauses unterstreicht. Das gesamte Design des Gartenhauses wirkt schlicht und zweckmäßig, mit klaren Linien und einfachen geometrischen Formen, die auf praktische Nutzung abzielen.
Einfach, schlicht und preisgünstig: Das Pultdach

Gartenhaus mit Pultdach

Satteldach

Abgebildet ist eine ähnliche Schwarz-Weiß-Strichzeichnung eines kleinen Gartenhauses. Das Gartenhaus hat ein Satteldach, das symmetrisch nach beiden Seiten abfällt. Auf der dem Betrachter zugewandten Seite befindet sich eine Tür, die schlicht gestaltet ist. Daneben ist ein einzelnes Fenster mit Sprossen zu sehen, das für natürliche Lichtzufuhr sorgt. Die Linien sind klar und definieren deutlich die Struktur des Gartenhauses, ohne zusätzliche dekorative Elemente oder Farbe. Dieses Bild bietet einen funktionalen Überblick über die grundlegenden architektonischen Merkmale eines kompakten Gartenhauses und eignet sich zur Betrachtung auf Ratgeberseiten rund um Haus- und Gartengestaltung von casando.
Der Klassiker, mehr Stauraum: Das Satteldach

Die wohl populärste Dachform in unseren Breitengraden hat das Satteldach. Das zu den Seiten geneigte, mittig nach oben spitz zulaufende Dach ist weithin bekannt und beliebt – sowohl beim Hausbau als auch bei Gartenhäusern. Regenwasser fließt zu den Seiten ab und wird von hier aus über die Regenrinne abgeleitet. Ist das Gartenhaus entsprechend groß, kann ein Dachboden für zusätzlichen Stauraum sorgen.

Schleppdach

Schleppdächer sind an den Hauptbau angegliederte Dächer, die unterschiedliche Funktionen haben können. So sind sie beispielsweise als Vordach oder Eingangsbereich einsetzbar. Ein Schleppdach kann von Beginn an Teil des Gartenhauses sein oder auch nachträglich angebaut werden – unabhängig von der Dachform des Gartenhauses oder Schuppens, denn Größe und Form sind variabel. Unter dem Schleppdach können Sie beispielsweise Brennholz zur Trocknung lagern oder einen Unterstand für Fahrrad und Co. schaffen.

Das Bild zeigt ein hölzernes Gartenhaus mit einem abgeschrägten Dach, das auf einer gepflasterten Fläche steht. Die Doppeltüren des Hauses sind mit Fenstern ausgestattet und laden dazu ein, einen Blick ins Innere zu werfen. Links vom Haus befindet sich ein offener Verständnis, der zusätzlichen Schutz bietet. Das Gartenhaus ist von lebendigem Grün Gras umgeben, während vereinzelte Bäume für eine natürliche Kulisse sorgen. Über das gesamte Szenario spannt sich ein klarer Himmel ohne sichtbare Wolken. Dies vermittelt eine ruhige und gepflegte Gartenlandschaft unter optimalen Wetterbedingungen.
Das Schleppdach ist eine sinnvolle Erweiterung

Friesengiebel

Das Bild zeigt eine schwarz-weiße Strichzeichnung eines einfach gestalteten kleinen Gartenhauses mit einem symmetrischen Design. Das Gartenhaus hat ein an der Vorderseite ausgerichtetes Satteldach. An jeder Seite des Hauses befinden sich zwei schmale Fenster, die vertikal ausgerichtet sind und dem Gebäude eine ausgewogene Erscheinung verleihen. Die Vorderfront des Hauses wird durch großzügige Schiebetüren aus Glas dominiert, die einen einfachen Zugang zum Innenraum bieten und von natürlichem Licht durchflutet werden können. Diese gestalterischen Elemente tragen zu einem harmonischen und funktionalen Erscheinungsbild bei, das den praktischen Nutzen eines Gartenhauses unterstreicht.
Der Friesengiebel gibt dem Dach eine optische Aufwertung und hat eine interessante Geschichte.

Der Friesengiebel ist mit Blick auf seine Funktion ein Relikt aus vergangener Zeit. Der vorgezogene Giebel über dem Eingangsbereich sollt einst dazu dienen, bei Reetdachhäusern* den Fluchtweg im Falle eines Brandes vor herunterfallenden und brennenden Dachteilen zu schützen und diesen freizuhalten. Bei modernen Friesenhäusern hat der namentlich gleiche Giebel meist nur noch einen repräsentativen Zweck. Im Bereich der Gartenhäuser stellt er ein optisch aufwendigeres Dach dar, als es beim einfachen Satteldach der Fall ist.

* Reetdachhäuser sind Häuser, deren Dächer eine Bedachung aus Reet (Schilfrohr) haben. Diese Eindeckungsform findet man besonders in Küstennähe und ist hier berühmt, da Reet als Ersatz für fehlendes Holz aufgrund der raren Bewaldung genutzt wurde.

Walmdach

Das Walmdach ist prinzipiell ein Satteldach, allerdings sind die Giebelflächen ebenfalls geneigt. Die beiden seitlichen Giebelschrägen bezeichnet man als Walm.

Walmdächer gibt es nicht nur, wie in der oberen Beschreibung, in quadratischer Form mit vier Dachflächen. Auch eine höhere Anzahl ist möglich, etwa eine sechseckige Grundform (siehe nebenstehende Grafik).

Das Bild zeigt einen hölzernen Pavillon, der als Gartenhaus dient, mit einem Satteldach und verglasten Türen. Es steht auf einer grünen Rasenfläche. Innerhalb des Pavillons befindet sich eine gemütlich aussehende Sitzecke mit Korbmöbeln, die mit Kissen versehen sind. Diese Sitzgelegenheit ist auf einer erhöhten Holzplattform platziert. Im Hintergrund ragen Bäume empor und der Himmel ist sichtbar, was dem Bild eine natürliche und offene Atmosphäre verleiht. Das Gartenhaus fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und bietet einen Rückzugsort im eigenen Garten.
Ein optisch rundum gelundenes Gesamtbild kann durch ein Walmdach erreicht werden.

Pagodendach

Ein Gartenhaus mit einem Pagodendach bringt fernöstliches Flair in den heimischen Garten. Aussehen und Form des Daches können grundsätzlich stark variieren. Die nebenstehende Grafik zeigt die gängigere Pagodendachform für Gartenhäuser. Auf einem quadratischen Walmdach ist in der Mitte ein weiteres Walmdach auf kleinen Seitenwänden aufgesetzt. In diese Wände sind häufig mehrere kleine Fenster eingelassen, die das Innere mit Licht durchfluten und dem gesamten Haus eine besondere Optik geben.

Bei der anderen Form ist das Dach rund nach oben bis zu Spitze in der Mitte aufgeschwungen. Diese Dächer sind beim fernöstlichen Vorbild oft verziert und wirken dadurch besonders edel. Solch aufwendige Dachkonstruktionen findet man bei Gartenhäusern allerdings selten und sie sind vergleichsweise teuer.

Tonnendach

Das Bild zeigt ein kleines, rechteckiges Gartenhaus mit einem geschwungenen Dach und Doppeltüren. Die Wände sind im Blockbohlenstil gestaltet, was dem Gartenhaus eine traditionelle Optik verleiht. Es gibt vier Fenster in den Türen, die symmetrisch angeordnet sind und für Licht im Inneren sorgen könnten. Der Blickwinkel des Bildes hebt die Vorderseite und eine Seite des Schuppens hervor und ermöglicht so eine klare Sicht auf das Design des Gebäudes. Die Farbpalette besteht überwiegend aus Holzfarben mit natürlichen Tönen, die gut in gängige Gartengestaltungen integriert werden könnten. Im Hintergrund sind sanft angedeutete Andeutungen einer Gartenlandschaft sichtbar, die möglicherweise Büsche oder niedrige Bäume umfasst und die ruhige Atmosphäre der Szene unterstreicht. Das Gesamtbild vermittelt Informationen über das Aussehen eines klassischen Gartenhauses im Kontext eines Haus- oder Gartengebietes ohne ablenkende Elemente oder Personen im Vordergrund zu zeigen.
Schlicht und nach historischem Vorbild: das Tonnendach.

Das Tonnendach findet man heutzutage vor allem auf Bahnhöfen, Einkaufszentren und Lagerhallen. Dabei gehört diese Dachform zu den ältesten, die Menschen geschaffen haben. Das Tonnendach bei Gartenhäusern ist gewissermaßen eine rundliche Abwandlung des Satteldachs. Anders als das Satteldach läuft es am höchsten Punkt aber nicht spitz zu, sondern weist eine abgerundete Fläche auf. Vom Prinzip her ist es ansonsten aber vergleichbar: Die Dachneigung verläuft zu den Seiten, zu denen das Regenwasser abfließt und die Entwässerung erfolgt. Unter dem Dach können Sie eine zusätzliche Ebene für weiteren Stauraum nutzen – je nach Größe und Ausprägung der Krümmung.

Stufendach

Echte Hingucker sind Gartenhäuser mit Stufendächern. Bei solchen Dächern werden zwei separate Dachschrägen durch eine kleine vertikale Front getrennt. Die Dachschrägen können in Form und Neigung unterschiedlich oder identisch sein. Fenster in der vertikalen Front kreieren für das Gartenhaus eine zusätzliche Lichtquelle. So verändert sich auch das Rauminnere, da man die Raumgröße anders wahrnimmt als bei geschlossenen Decken.

Gartenhäuser mit Stufendächern erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit, weshalb sie viele Hersteller aktuell in verschiedensten Variationen und Größen anbieten.

Das Bild zeigt ein kleines Gartenhaus mit einem geschwungenen Dach und rechteckigen Fenstern. Das Gartenhaus besitzt eine einfache, moderne Gestaltung. Im Vordergrund befinden sich Doppeltüren, die den Haupteingang des Hauses darstellen. Auf der Seite befindet sich ein zusätzliches Fenster, das für mehr Lichteinfall im Inneren sorgt. Die Räumlichkeiten des Hauses sind dezent gehalten und passen harmonisch zur natürlichen Umgebung eines Gartens, in dem es platziert werden könnte. Es gibt keine Personen oder spezifische Dekorationselemente im oder um das Gartenhaus herum zu sehen, was die schlichte Eleganz und Funktionalität des Designs betont.
Ein echter Hingucker: das Stufendach.

Zeltdach

Schwarz-weiße Illustration eines kleinen, sechseckigen Gartenhauses mit einem konischen Dach. Das Gartenhaus hat eine Vordertür, die mit einem achteckigen Fenster versehen ist. Daneben befinden sich zwei quadratische Seitenfenster. Sämtliche Fenster und die Tür sind mit dekorativen Verzierungen ausgestattet. Die stilisierten Details des Gartenhauses vermitteln einen klassischen Charme und heben es dezent hervor. Diese Darstellung zeigt ein idealtypisches Modell für diejenigen, die ein funktionales und ästhetisches Gartenhaus suchen, das sich harmonisch in verschiedene Gartengestaltungen einfügt.
Optisch ansprechend und vielfältig ist das Zeltdach.

Ein Zeltdach ähnelt durch die einzelnen, mittig zur Dachspitze zulaufenden Dachseiten optisch dem Walmdach. Allerdings unterscheidet sich die Unterkonstruktion des Zeltdaches vom Aufbau des Walmdaches, das auf der Basis des Satteldaches aufgebaut ist. Ein Zeltdach hat mindestens drei dreieckige Dachflächen, die wie bei einer Pyramide aufeinander zulaufen und die Seiten bündig aneinander abschließen. Es können aber, wie in der Beispielgrafik, auch mehr als drei separate Dachflächen sein. Dabei kann das Dach mit Besonderheiten, etwa einem Giebel oder abgesetzter Spitze, versehen sein. Die Neigung der Dachflächen kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein, was ebenfalls für die große Variantenum dieser Dachform spricht und dafür sorgen kann, dass die Decke sehr hoch oder vergleichsweise tief ist.

Mansarddach

Die Dachbautechnik des Mansarddaches geht historisch gesehen auf den französischen Architekten François Mansart und dessen Großneffen zurück. Die beiden machten diese Dachform, die übrigens von Pierre Lescot (Architekt des Louvre) erfunden wurde, populär. Hintergrund waren steuerliche Vorteile, da man Wohnraum unter dem Dach und ohne merkliche Dachschrägen schaffen konnte – und die Grundsteuer wurde nur nach Anzahl der Vollgeschosse erhoben.

Das Mansarddach basiert auf einem Sattel- oder Walmdach, allerdings mit dem Unterschied, dass die Dachhälften in zwei Teile mit unterschiedlichem Neigungswinkel geteilt sind. Die äußeren Dachflächen sind dabei wesentlich steiler als die Inneren, was zu mehr Raum unter dem Dach führt. Dies kommt dies dem Stauraum zugute, von dem im heimischen Garten vor allem Geräteschuppen profitieren.

EPDM-Dachfolie – eine lohnenswerte Alternative für Dachpappe?

So verschieden und vielfältig die Dachformen sind, so gleich ist meist die Bedachung. Häufig wird zum Schutz des Inneren Dachpappe mitgeliefert, da diese relativ günstig ist. Allerdings ist Dachpappe nicht sehr dauerhaft und verfügt über eine geringe Haltbarkeit. Oft muss man sie schon nach 2 Jahren austauschen, was die in der Anschaffung preiswerte Bedachung über die Jahre teuer und aufwendig werden lässt.

Eine Alternative zur Dachpappe ist sogenannte EPDM-Dachfolie. Diese ist in der Anschaffung zunächst teurer und muss gegebenenfalls zusätzlich zur im Lieferumfang eines fertigen Gartenhauses enthaltenen Dachpappe erworben werden. Über die Jahre zahlt sich diese Investition jedoch aus. Denn die EPDM-Folie ist etwa 10 bis 15 Jahre haltbar und schützt das Innere zuverlässig vor Wind und Wetter. Zudem ist sie einfach zu verlegen.

Hinweis: Sollten Sie das Innere Ihres neuen Gartenhauses zuverlässig über mehrere Jahre schützen wollen und sind (im Falle, dass keine EPDM-Folie mitgeliefert wird) bereit, etwas mehr Arbeit und Geld zu investieren, raten wir dazu, direkt zu einer passenden EPDM-Dachfolie zu greifen und die Dachpappe außen vor zu lassen.

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